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Zulassungen E-Autos: Boom in Deutschland

Der Verkauf von E-Autos in Deutschland boomt. Gegenüber den ersten neun Monaten 2018 gibt es ein Plus von 48 Prozent. Woanders lief es schlechter.

Bei den Zulassungen von E-Autos gibt es in den ersten neun Monaten des Jahres hierzulande einen starken Trend zu vermelden: 74.000 Neuzulassungen entsprechen einem Plus von 48 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2018. Der Zuwachs ging vor allem auf das Konto der reinen E-Autos, die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden hingegen stagnierte. Insgesamt lag der Marktanteil von elektrifizierten Autos bei 2,7 Prozent.

China bleibt vorn

In China hingegen hat der Elektroauto-Boom im dritten Quartal erstmals an Wucht verloren. Trotzdem bleibt das Reich der Mitte mit 243.000 neuen E-Autos und Plug-in-Hybriden mit Abstand der größte Markt für elektrifizierte Pkw. Das geht aus dem aktuellen „Electromobility Report“ des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach hervor. Auch Deutschland zählt weiterhin zu den großen E-Autoländern.  

Nach jahrelangem Wachstum schrumpfte der Markt in China zwischen Juli und September um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Grund für den Rückgang war einerseits reduzierte Förderprogramme, andererseits der wirtschaftliche Abschwung durch den Handelsstreit mit den USA. Über neun Monate betrachtet liegt der E-Automarkt jedoch weiterhin im Plus: 871.000 Neuzulassungen entsprechen einem Zuwachs von 21 Prozent. Der Gesamtfahrzeugmarkt war im gleichen Zeitraum um mehr als zehn Prozent rückläufig.

Frankreich und Niederlanden stark

Auf den anderen großen Pkw-Märkten zeigt sich im bisherigen Jahresverlauf ein gemischtes Bild. In den USA gab es zwischen Januar und September lediglich ein leichtes Plus von 1 Prozent auf 236.000 Einheiten, in Großbritannien kamen 48.000 Fahrzeuge neu auf die Straße, was einem Zuwachs von 7 Prozent entspricht. Stärker zulegen konnte die E-Mobilität in Norwegen (plus 18 Prozent auf 62.000 Einheiten), Frankreich (plus 36 Prozent auf 42.000 Einheiten) und den Niederlanden (plus 126 Prozent auf 34.000 Einheiten). HM/Foto: BMW

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