Auto-Auktion Monterey

Oldtimer-Auktion Monterey: Millionen für alte Schätze

Autos aus der Zeit, da Mobilität noch einfach war: Bei der Auto-Auktion Monterey kamen wertvolle Oldies unter den Hammer.

Es gab Zeiten, da war Mobilität einfach. Es gab das Pferd, den Karren und dann irgendwann die Eisenbahn. Eine Tagesreise führte ins Nachbardorf, und Eschersheim war noch weit vor den Toren Frankfurts. So lange ist das gar nicht mal her, gerade mal knapp 150 Jahre.

Heute weiß man gar nicht mehr, was man unter den Fortbewegungsmitteln wählen soll. Den Bus, das Auto oder doch lieber den E-Roller? Muss ich ein Auto besitzen oder tut es auch Carsharing? Und wenn ja: Brauche ich einen Diesel oder einen Benziner? Oder ein E-Auto? Da wünscht man sich fast in die alten Zeiten zurück.

Auto-Auktion Monterey
Ferrari 250 California LWB Spider aus dem Jahr 1958 brachte 7,33 Millionen. Fotos: Classic Analytics

Alte Automobile unter dem Hammer

Aber auch nicht wirklich, denn der Aktionsradius des Menschen hat sich enorm erweitert. Noch vor zwei Generationen war der Begriff Pendler nahezu unbekannt, heute wird von einem Arbeitnehmer „Flexibilität“ erwartet, soll heißen, Entfernungen bis zu 60 Kilometer sind für einen Job kein Hinderungsgrund. Die Politik hat diese Sicht stets unterstützt und gefördert.

So ist es kein Wunder, wenn unser ökologischer Fußabdruck immer größer und größer geworden ist; unser Denken umfasst eben auch viel weitere Dimensionen als vor 100 Jahren.

Fast wie Überbleibsel aus dieser Zeit muten die Automobil-Preziosen an, die jüngst bei der Oldtimer-Auktion Monterey unter den Versteigerungshammer kamen.

James-Bond-Auto bringt 7,1 Millionen Euro

Teuerstes Auto war mit dem McLaren F1 Coupé „LM-Spec“ zwar ein „Neuling“ von 1995, doch schon der zweitteuerste Verkauf war ein Ferrari 250 California LWB Spider aus dem Jahr 1958, der dem Verkäufer 8,92 Millionen Euro einbrachte. Gefolgt von einem 62er Ferrari 250 Coupé mit kurzem Radstand, der 7,33 Millionen Euro erzielte.

Auto-Auktion Monterey
Mit 6,89 Millionen Euro einen eindrucksvoll hohen Preis konnte ein Ford GT40 Roadster Prototype aus dem Jahr 1965 erzielen.

Mit 6,89 Millionen Euro einen eindrucksvoll hohen Preis konnte ein Ford GT40 Roadster Prototype aus dem Jahr 1965 erzielen, der damit auf Platz vier in die Phalanx der Ferraris vordrang.

Rund 7,1 Millionen Euro konnte ein Filmauto von Aston Martin erzielen. Der DB5 aus dem Jahr 1965 war einst Dienstfahrzeug des Geheimagenten James Bond. Es handelt sich um einen von insgesamt vier DB5 mit spezieller Agentenausstattung, die 1964 und 1965 für die Filmaufnahmen von Goldfinger und Feuerball vom britischen Sportwagenhersteller zur Verfügung gestellt wurden. HM

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