BMW_i-Modelle

Keine Nachfolger für BMW i3 und i8

In der Elektrifizierungsstrategie vom BMW spielen der i3 und der i8 keine Rolle mehr. Man setzt vielmehr auf bestehende Modelle.

Als BMW Mitte 2013 den i3 vorstellte, schien eine neue Ära beim Autobauer anzubrechen. Mit viel Aufwand und unter hohen Kosten wurden zwei E-Modelle gefertigt, deren Hülle aus dem leichten Karbon bestand. Damals ging noch jeder im Unternehmen und auch außerhalb davon aus, dass es bald weitere i-Modelle geben werde – so groß war die Euphorie und so hoch das finanzielle Engagement.

Warum wird die i-Reihe eingestellt?

Doch Nachfolger sind auch heute, sechs Jahre später, nicht in Sicht; auch wenn man 100.000 der elektrischen Fahrzeuge verkauft hat, die meisten im Ausland. Nun hat Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich das Ende der Baureihe angekündigt. Er begründete das laut der Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ damit, dass die i-Reihe ein solitäres Konzept sei, das nun nicht mehr benötigt werde.

Bekommt keinen Nachfolger: BMW i3. Fotos: BMW

Vielmehr setzen die Münchener darauf, bestehende und bekannte Baureihen als E-Fahrzeuge anzubieten – eine Abkehr vom einstigen Credo, dass ein E-Auto vor allem leicht zu sein habe. Denn die neuen Elektromodelle basieren auch auf den bekannten SUV-Konzepten wie dem X3, der im kommenden Jahr als iX3 kommt.

Welche Modelle kommen wann?

Erstes Modell ist aber noch in diesem Jahr der Mini E, bevor der erwähnte iX3 und der i4 (2021) erscheinen. Im gleichen Jahr kommt auch der iNext (Foto oben, rechts). Zudem setzt BMW stärker auf die vermeintliche Brückentechnologie Plug-in-Hybrid (PHEV), die sich nach aktueller Gesetzgebung mit sehr niedrigen CO2-Emissionen vorteilhaft auf den Flottenverbrauch auswirken. HM

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