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Durchbruch bei Graphen-Akkus

Die chinesische GAC-Group verkündet, bei Graphen-Akkus einen Durchbruch geschafft zu haben. Produktion ab September.

Wie aus einer Pressemitteilung der im chinesischen Guangzhou ansässigen GAC-Group hervorgeht, ist es den Ingenieuren gelungen, Graphen-basierte Schnellladetechnologie einen großen Schritt voranzubringen – aus dem Labor in die Serienproduktion.

Aion V im September

“Die Super-Schnellladebatterie auf Graphenbasis hat bahnbrechende Fortschritte erzielt und befindet sich nun in der Phase der eigentlichen Fahrzeugtests. Aion V, das erste Fahrzeug, das mit der Batterie ausgestattet ist, wird derzeit getestet und soll ab September diesen Jahres in Serie produziert werden”, heißt es von GAC.

In der Vergangenheit hatte die Firmengruppe bereits ein großes Problem gelöst, denn Graphen galt mit einigen hundert Dollar pro Gramm lange Zeit als zu kostenintensiv. Vergangenes Jahr präsentierte GAC ihre 3D-Druck-Technologie und machte das Verfahren öffentlich, die Rechte sind frei. Jeder darf die Technologie also nutzen. Die Kosten von Graphen reduzieren sich damit auf ein Zehntel, so GAC.

80 Prozent in acht Minuten

Was von der neuen Graphen-Batterie im Alltag zu erwarten ist, wird wohl erst die Veröffentlichung des Aion V im Herbst zeigen. Doch sind laut der Firmengruppe sehr schnelle Ladezeiten möglich. Es dauert bei der neuartigen Graphen-Batterie nur acht Minuten bis sie zu 80 Prozent geladen ist.

Bei GAC ist man stolz auf die erfolgreiche Entwicklung: “Diese graphenbasierte Batterietechnologie ist branchenführend. Sie verkürzt die Ladezeit deutlich und verlängert die Batterielebensdauer erheblich, wodurch die aktuellen ‘Problempunkte’ reiner Elektrofahrzeuge behoben werden.” Weitere technische Details nennt die Firmengruppe in der Pressemitteilung nicht. NM / Titelfoto: Chuttersnap/Unsplash

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