screenNiu

NIU: Die etwas andere Rollertour (Video)

Der chinesische Rollerhersteller NIU hat den Stuntman JT Holmes zu einer besonderen Testfahrt überredet. Dieser stürzte sich mit dem E-Roller aus einem Flugzeug.

Als Teil der “#MakeLifeElectric”-Kampagne hat die chinesische Firma NIU einen spannenden Stunt-Clip erstellt. NIU konzentriert sich auf den Bau von Elektrorollern und hat eines der Fabrikate zusammen mit JT Holmes und Craig O’Brien in luftige Höhen geschickt.

Holmes ist passionierter Stuntman, O’Brien professioneller Freefall-Kameramann und hat unter anderem an “Mission Impossible: Fallout” mitgearbeitet, wo ein ganz ähnlicher Stunt zu sehen ist.

Weiteres Videomaterial und ein Interview mit dem Stuntman sind hier zu finden (auf englisch).

NM/Titelfoto: NIU (Video-Screenshot)

Schließlich sollen die Besucher auch sehen können, wie so ein E-Auto geladen wird.

Ladestromkosten in Deutschland: Ein kritischer Blick

Die Preisentwicklung für öffentliches Laden erschwert den breiten Umstieg auf E-Mobilität, warnt dmt-Geschäftsführer Eckhard Schulte. Er wirft einen kritischen Blick auf die Ladestrompreise in Deutschland.

 Jüngste Preiserhöhungen beim Anbieter Plugsurfing lassen aufhorchen. Für das Normalladen erhebt man nun 49 Cent/kWh und für das Schnellladen 69 Cent/kWh. Bei Ionity kostet das Schnellladen 1,09 €/kWh.  Haushaltsstrom liegt bei ca. 31 Cent/kWh. Gesunde Relationen? Weitere Kosten wie Standgebühren, können auch noch auf den Nutzer zukommen. Das macht das elektrische Fahren nicht nur teuer, Verbraucher werden unnötig verunsichert und ein Wechsel auf die neue Antriebsart erschwert. Der Bundesverband Elektromobilität BEM e.V. arbeitet in seinen Arbeitsgruppen an Vorschlägen und wird in Kürze erneut Stellung beziehen. Es ist an der Zeit, an der Preisschraube zu drehen, will man nicht wieder die Klimaziele verfehlen.

Deutschland ist Spitzenreiter im europäischen Strompreis-Vergleich

Ende 2019 lag der durchschnittliche Strompreis in Europa bei 20,5 Cent je Kilowattstunde für private Verbraucher. Am unteren Ende der Preisskala rangiert Bulgarien mit 9,97 Cent/kWh, Frankreich liegt mit 17,65 Cent/kWh im Mittelfeld, Deutschland ziert den unrühmlichen Spitzenplatz mit 30,88 Cent/kWh. 
(Quelle: Preisangaben  Eurostat 2020 vgl. www.strom-report.de )

Dieser Spitzenplatz beim Strompreis hemmt die Entwicklung wichtiger Technologiebranchen in Deutschland und sendet auch fragwürdige Signale: Was unterbreiten wir europäischen Reisenden und Urlaubern für Angebote für das Laden? Und das im Lande der Autobauer, dessen größter Vertreter der Gilde, der VW Konzern, komplett auf E-Mobilität setzt und damit auch seine Zukunft unabdingbar mit dem Erfolg der neuen Antriebsart verknüpft? Wird man Deutschland das ernsthafte Bestreben, die gesetzten Klimaziele zu erreichen auch abnehmen, wenn wir uns selbst bei einer Kernbranche, die zum Erfolg maßgeblich beitragen muss, ins Knie schießen?

Was hat die EEG-Umlage im Ladestromtarif zu suchen?

Nicht nur Stromanbieter sind in der Pflicht, auch der Staat muss sich fragen, was er will. Wollen wir den CO2-Ausstoß rasch auf das geforderte Niveau absenken oder erklären wir wieder nur Zielwerte ohne auch geeignete Maßnahmen folgen zu lassen? Sagen wir hinterher nett Entschuldigung, wenn es mal wieder nicht geklappt hat? Frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Gequatsche von gestern? So ging Umweltpolitik bisher.
Ein Neuanfang?

Wer ein Elektroauto fährt, will den Verzicht auf fossile Brennstoffe und sich klimagerechter fortbewegen. Grünstrom für das Laden ist allgemein gewünscht und meist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Wenn wir einen raschen Umstieg wollen, müssen wir Anreize und auch Vertrauen beim Nutzer schaffen. Für den Anreiz müssen wir die Abgabenorgie beim Stromtarif für Ladestationen beenden; für das Vertrauen eine langfristige Zusage in Richtung Verbraucher geben. Zu oft schon war der Endverbraucher der Dumme. Das darf hier nicht passieren.

Brennstoffzelle

Markus Emmert, BEM. Foto: BEM

Beim Energiegipfel vom Handelsblatt hat sich Wirtschaftsminister Altmaier jüngst zum EEG geäußert und strebt eine schrittweise Absenkung bis 2025 an, um dann die EEG-Umlage zu beerdigen. Zu lange, wie auch der BEM-Vorstand Markus Emmert sagt: „Die Abgabenlast gerade auf Ladestrom für Elektrofahrzeuge ist kontraproduktiv – auch die gesamte Preisstruktur auf diesem Feld bedarf einer schnellstmöglichen Reform. Das betrifft öffentliches und privates Laden gleichermaßen. Wir brauchen Veränderung, jetzt!“

Mit über 52 % ist der Staat größter Verursacher der Abgabenlast. 22 % entfallen allein auf die EEG-Umlage. Hier ist schnelles Umschalten möglich und nötig. Warum belastet man eine Zukunftsbranche, die mehrheitlich auf Grünstrom setzt, mit einer Umlage, die den Ausbau erneuerbarer Energien finanzieren soll? Hier beißt sich der Hund in den Schwanz.

Zum Vergleich, in den europäischen Ländern sind die Strompreise teils deutlich günstiger. Deutschland, Dänemark und Belgien haben die teuersten Strompreise in ganz Europa. So kostet die kWh in allen anderen Ländern zwischen 13 und 20 Cent die kWh.

Gut zu wissen: Die EEG Umlage ist mit fast 22% genauso hoch wie die Kosten der Stromerzeugung selbst. Grafik: dmt.events

Zur Einordnung:

Haushaltstrom:                                                                                                            31 Cent/kWh

Ladepunkt AC 2020:                                                                                     28,5 – 50 €-Cent / kWh

Ladepunkt DC 2020:                                                                                     48 – 1,10 €-Cent / kWh

In der BEM-Arbeitsgruppe Ladeinfrastruktur ist man der überwiegenden Meinung, dass die Höhe und die Preisstruktur alles andere als zufriedenstellend sind. Der BEM wird dazu entsprechende Veränderungen einfordern.

Der BEM organisiert derzeit insgesamt 17 Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen rund um die E-Mobilität. Teilnehmen können alle nach den entsprechenden Aufnahme- und Teilnahmebedingungen. Mehr Infos unter www.bem-ev.deES/Titelfoto: DMT

Straßen traffic

Berechnen Sie die Kosten Ihrer Mobilität

Ist ein Elektroauto teurer als ein Verbrenner? Wie fahre ich günstiger? Fragen zur Mobilität beantwortet der Kostenrechner des VCD.

Hätten Sie gedacht, dass ein Elektro-Mittelklasseauto rund 900 Euro im Monat kostet – und dennoch etwas günstiger ist als das gleiche Auto mit Verbrenner? Oder lohnt es sich gar, ein Lastenrad anzuschaffen? Oder ist gar ein Jahresabo für den ÖPNV sinnvoller? Es ist gar nicht so einfach, sich für ein Verkehrsmittel zu entscheiden, das sowohl zu den eigenen Bedürfnissen als auch zum Kontostand passt. Der neue Kostencheck des ökologischen Verkehrsclubs VCD hilft, diese Fragen zu beantworten und sich einen Überblick über die Kosten verschiedener Verkehrsmittel – auch im direkten Vergleich – zu verschaffen.

Zwei Angebote im Vergleich

Das kostenfreie Tool vergleicht jeweils zwei verschiedene Mobilitätsangebote – vom Kleinwagen über das E-Auto bis hin zu Lastenrad und ÖPNV-Ticket und wägt die Anschaffungskosten, die monatlichen Kosten und die Kosten pro Kilometer gegeneinander ab. Auch Reparaturkosten, Versicherungsbeiträge oder den Wertverlust eines Autos kann man sich anzeigen lassen. Dabei wird deutlich, dass das eigene Auto im monatlichen Gebrauch viel teurer ist, als die meisten Menschen annehmen.

Autokosten oft unterschätzt

Alexander Kaas Elias, Projektleiter „Verkehrswende: klimaverträglich und sozial gerecht“: „Viele Menschen unterschätzen die Kosten für ein eigenes Auto massiv. Selbst die günstigste Fahrzeugklasse, ein Kleinstwagen, kostet monatlich mehr als die vermeintlich teure Bahncard 100 und dreimal so viel wie eine Monatskarte für den ÖPNV.

So sieht der Kostencheck des VCD aus. Foto: VCD

Das liegt unter anderem am Wertverlust, der selten mitgedacht wird. Mit dem Umstieg auf den ÖPNV oder das Fahrrad tut man also nicht nur der Umwelt etwas Gutes – es schont auch den eigenen Geldbeutel.“

Sozialticket zu teuer

Interessant ist der Kostenrechner deshalb insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen. Da der Satz für Mobilität im Arbeitslosengeld (ALG) II bei rund 35 Euro monatlich liegt, bleibt vielen nur das Fahrrad als bezahlbare Mobilitätsform, selbst Sozialtickets für den ÖPNV sind häufig teurer. Daher fordert der VCD, dass das Sozialticket nicht teurer sein darf als der für Mobilität berechnete Satz im ALG II. Auch jüngere Menschen, die noch eine Ausbildung absolvieren oder studieren, müssen in der Regel mit einem knappen Budget auskommen. Von den etwas mehr als 900 Euro pro Monat, die ihnen durchschnittlich zur Verfügung stehen, müssen sie rund 100 Euro allein für Mobilität aufwenden.

Mobilität an dritter Stelle

Anika Meenken, Projektleiterin „DIY. Dein Mobilitätsprojekt“: „Gerade junge Menschen in Berufs- oder Hochschulausbildung brauchen eine realistische und transparente Übersicht darüber, wie viel sie wirklich für welches Verkehrsmittel aufwenden müssen. Nach Wohnen und Essen steht die Mobilität an dritter Stelle bei den durchschnittlichen Ausgaben im Monat. Und das Geld ist in der Regel knapp. Mit unserem Kostenrechner tragen wir dazu bei, dass sie eine informierte und gute Wahl treffen können.“

Der VCD Kostencheck wurde im Rahmen der beiden Projekte „DIY. Dein Mobilitätsprojekt” und „Verkehrswende: klimaverträglich und sozial gerecht“ durch das Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt finanziert.

Den VCD Kostencheck finden Sie hier sowie hier.

Mit welchem Verkehrsmittel kann man die größte Menge CO2, die meiste Zeit und das meiste Geld einsparen? Den VCD Verkehrsmittelvergleich finden Sie hierHM/Titelfoto: Pixabay

ecogptitelfb - Kopie

dmt | arena am Nürburgring

Elektromobilität muss Spaß machen und das tut sie auch, wenn man im Rahmen des Eco Grand Prix und der dmt | arena herangeführt wird. Die dmt | arena und ecoGP ergänzen sich am 6. und 7. März zu einer Erlebnisveranstaltung mit nachhaltiger Erfahrung und Wissensvermittlung rund um die E-Mobilität und einem spannenden 24-Stunden-Rennen.

Während 24 Stunden lang verschiedene Teams auf der legendären Rennstrecke ihre Runden drehen, versorgt dmt.events, die Agentur für Neue Mobilität, die Zuschauer im Livestream mit Präsentationen, spannenden Interviews und Diskussionsrunden.

“Stillstand ist keine Option”

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wird die Veranstaltung komplett online stattfinden. Lediglich die Teilnehmer des Rennens und die Protagonisten unseres Live-Programms sind vor Ort.

“Das vergangene Jahr war für niemanden einfach und natürlich wissen wir immer noch nicht, wie es weiter geht”, weiß dmt-Geschäftsführer Eckhard Schulte. “Trotz aller Unwegbarkeiten wird es nun aber Zeit, die Kalender wieder aufzuklappen und zu planen. Stillstand ist keine Option”, fordert er. Der Klimawandel und die neue Mobilität sind weiterhin vom Tun der Menschen abhängig.

dmts weiterer Geschäftsführer Peter Löck sieht im digitalen Format auch eine Chance: “Da traditionelle Messen oder Veranstaltungen auf absehbare Zeit nicht stattfinden, nutzen wir moderne Veranstaltungsformate, in denen völlig neue Möglichkeiten eröffnet werden, bisher unerreichte Nutzer anzusprechen.”

Im Cockpit oder auf der Couch

Interessierte können sich also bequem von der Couch aus an der Veranstaltung beteiligen. Und wer eher die Piste rufen hört, kann sich mit seinem Team für das 24-Stunden-Rennen anmelden. Egal ob für den Fahrspaß oder für das Teambuilding in der Firma. Der Eco Grand Prix verlangt nicht nur Können hinter dem Lenkrad, sondern auch gute Planung und Koordination.

Der Stream wird am 6. März unter anderem auf Youtube und der dmt-Facebook-Seite unter www.facebook.com/dmtAgentur zu finden sein. Ansprechpartner für Anfragen oder auch die Anmeldung zum Rennen ist Geschäftsführer Eckhard Schulte, Telefon 05151 409 7070, mobil 0173 7040408, E-Mail: e.schulte@dmt.events.

Über uns: dmt.events ist eine Agentur, die sich mit dem Wandel der Mobilität in unserer Gesellschaft beschäftigt. Wir organisieren Foren wie die dmt | arena für den offenen Austausch zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgern und stellen mit unserem Online-Magazin Puls fundierte Berichte und Nachrichten aus dem Mobilitätsmarkt zur Verfügung. Ein weiteres wichtiges Ziel wird durch die Ausrichtung von regionalen Mobilitätsmessen erreicht, die im Mobilitätswandel Marktübersicht, Wissensvermittlung, Austausch und Erfahrung bieten.
Ein neuer Baustein ist die dmt | akademie. Mit dieser möchten wir allen Interessierten – egal ob privat oder gewerblich – die Möglichkeit geben, sich eingehend mit den Themen rund um die Elektromobilität zu befassen und sich auf den neuesten Wissenstand zu bringen. Zudem bieten wir mit dmt | consulting, dmt | interim und dmt | sales weitere  Produkte an, um den Mobilitätswandel im Gewerbe, der Gesellschaft und den Köpfen der Menschen voranzubringen.